Über mich

Manchen Menschen kommen die besten Ideen unter der Dusche – mir eher beim Laufen oder beim sonntäglichen Frühstück. Und so war es auch einer dieser Sonntagvormittage, an dem am Frühstückstisch bei einem Gespräch mit meiner Frau der Entschluss reifte, nicht immer nur zu reden, sondern ganz konkret politisch aktiv zu werden.

Im Frühjahr 2018 wurde ich also Mitglied beim Ortsverband Barmstedt & Umland von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und zog kurz danach im Rahmen der Kommunalwahlen als bürgerliches Mitglied in den Ausschuss für Kultur, Schule und Sport der Stadt Barmstedt ein. Noch im selben Jahr wählten mich die Mitglieder des Kreisverbands Pinneberg zum Delegierten für die Bundesdelegiertenkonferenz. Im September 2019 folgte die Wahl zum Vorstandssprecher der GRÜNEN im Kreis Pinneberg.

Der Weg zum Politiker war nicht vorgezeichnet.

Der Weg dorthin war nicht vorgezeichnet, wenn ich mich auch seit jeher als politisch interessierten Menschen bezeichnen würde. Ein Lehramts-Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit den Fächern Geographie, Geschichte und Wirtschaft & Politik brach ich jedoch ab, da das Leben zunächst andere Pläne mit mir hatte: Die damals noch unbekannte Band „Fettes Brot“ kreuzte meinen Weg und ich sollte fortan den ihren als Manager und geschäftsführender Gesellschafter der bandeigenen Plattenfirma begleiten.

Und diese Tätigkeit ist bis heute immer wieder von politischen Aktivitäten geprägt, ob in Form von diversen Benefizkonzerten, dem steten Engagement gegen Rechts, dem Einsatz für die Rote Flora, der Begleitung von Viva con Agua von Gründungstagen an bis hin zum noch andauernden Kampf von „Viva la Bernie!“ gegen den Zugriff von Immobilienspekulanten.

Diese Zeit und die Menschen, mit denen ich arbeiten und denen ich begegnen durfte, haben mich und mein Verständnis von Politik und ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft nachhaltig geprägt

Politik ist für mich das Entwerfen von Utopien, wie wir miteinander und mit unserer Umwelt leben wollen.

Politik ist für mich das Entwerfen von Utopien, wie wir miteinander und mit unserer Umwelt leben wollen, welche Zukunft wir gemeinsam gestalten wollen – visionär, verantwortungsvoll und nachhaltig.

Politik ist für mich auch immer ein kreativer Prozess, ein Ausloten von Ideen und Visionen und deren Überprüfung auf Machbarkeit. Eine Machbarkeit, in deren Mittelpunkt immer das Wohl der Menschen und unseres Planeten steht.

Dafür sind Gespräche, sind Dialoge und ein lebendiger, respektvoller und offener Austausch unabdingbar. Denn gegenseitiges Verstehen ist die Voraussetzung für Verständigung und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen.

Politik zu machen, bedeutet auch immer, mutig zu sein.

Politik zu machen, bedeutet auch immer, mutig zu sein. Mutig darin, Missstände zu benennen, Ungerechtigkeiten entgegenzutreten, zu sich und zu seinen Werten zu stehen und gelegentlich auch unbequeme, unpopuläre Entscheidungen zu treffen.

Als Politiker sehe ich meine Aufgabe aber auch darin, Mut zu machen! Als Einzele*r und als Gesellschaft Mut zur gemeinsamen Gestaltung unserer Zukunft zu entwickeln, sich einzumischen, sich zu engagieren und sich Gehör zu verschaffen.

Unsere Gesellschaft steht mit dem Klimawandel, der Globalisierung, der Digitalisierung und dem Erstarken demokratiegefährdender Kräfte vor großen Herausforderungen, denen wir nur gemeinsam begegnen können.

Dafür mache ich Politik, dafür setze ich mich ein. Weil es um was geht!

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8. Juni 2020