AllgemeinBundestagswahl 2021

Bewerbung auf Listenplatz 8 zur Bundestagwahl

Eine moderne Grüne Kulturpolitik und eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftspolitik sind für mich wesentliche Bausteine unserer Demokratie. Dafür möchte ich mich in der kommenden Legislaturperiode im Bundestag einsetzen und bitte um eure Stimme für meine Bewerbung auf Platz 8 der Landesliste.

Seit mehr als 25 Jahren arbeite ich in der Musikbranche an der Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft. Als Vorstandssprecher des KV Pinneberg setze ich mich aktiv für Grüne Werte, politische Mitbestimmung und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ein. Dieses Engagement möchte ich nun sehr gerne für und mit euch auf Bundesebene fortsetzen.

Ich bin der Meinung, dass gute Politik nur gemeinsam gelingt. Sie ist nie der Erfolg einer einzelnen Person. Gute Politik zeichnet sich dadurch aus, die richtigen Fragen zu stellen, zuzuhören, zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Für eine moderne Grüne Kulturpolitik!

Grüne Kulturpolitik steht im Fokus meiner politischen Tätigkeit. Sie ist für mich eine Politik der Vielfalt, Toleranz und Verständigung. Sie schafft Raum für gesellschaftliche Diskurse, alternative Lebens- und Arbeitsformen und Innovationen. Sie wirkt identitätsstiftend, verbindend und sichert kulturelle Teilhabe für Alle. Sie ist feministisch und fördert die Gleichberechtigung und Vielfalt der Geschlechter.

Das vorrangigste Ziel besteht für mich darin, das Bewusstsein für die gesellschaftliche Bedeutung von Kulturpolitik zu steigern. Den Belangen der Kultur muss ein deutlich höherer Stellenwert in politischen Entscheidungsprozessen beigemessen werden. Kultur soll auf allen staatlichen Ebenen als essentieller Bestandteil der Daseinsfürsorge berücksichtigt werden und darf nicht nur freiwillige Leistung sein.

Zahlreiche Gespräche im Rahmen der Corona-Pandemie haben mir wiederholt bestätigt, dass es in der Politik zu wenig Verständnis für die Diversität und Komplexität der Kultur- und Kreativlandschaft gibt. Deshalb brauchen wir unter anderem einen intensiven Dialog mit den Kulturschaffenden. Politik muss verstehen, wie Kultur funktioniert, um gute Kulturpolitik machen zu können. Das bedeutet auch, die Rechte der Kreativen zu schützen und für ihre soziale Sicherung einzustehen.

Kultur unterliegt einem ständigen Wandel: Street Art, Clubkultur, Games, Software und digitale Ausdrucksformen müssen Bestandteile eines zeitgemäßen Kulturverständnisses und gleichberechtigt mit klassischen Kulturformen gefördert werden. Dazu gehört auch die längst überfällige und angemessene Auseinandersetzung mit unserer kolonialen Vergangenheit. Wir brauchen eine Modernisierung und Erweiterung des Kulturbegriffs und eine Überprüfung der bestehenden Förderstrukturen.

Die Kürzung von Fördermitteln für Kultur und Medien ist gängige Praxis von Regierungen mit rechtspopulistischer Beteiligung. Auch in Deutschland machen undemokratische Kräfte offen Front gegen die freie Kultur- und Medienlandschaft. Dieser besorgniserregenden Entwicklung möchte ich mich entgegenstellen und die Freiheit und Unabhängigkeit der Kultur- und Medienlandschaft im Sinne unserer demokratischen Grundordnung verteidigen.

Für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftspolitik!

Eine Grüne Wirtschaftspolitik ist für mich eine Politik im Sinne der Menschen und der Umwelt. Sie ist am Gemeinwohl orientiert und bezieht die Folgen der ökonomischen Tätigkeit in ihre Entscheidungsprozesse mit ein.

Unser aktuelles Wirtschaftsmodell orientiert sich rein am Profit. Ökologische und gesellschaftliche Kosten werden in den Bilanzen nicht berücksichtigt. Diese müssen zukünftig bewertet, bilanziert und internalisiert werden und Auswirkungen auf die Rentabilität von Unternehmen haben.

Wir brauchen einen neues Innovationsverständnis, das nicht nur technische, sondern auch soziale Innovationen fördert. Soziale Innovationen schaffen neue Wertemodelle des Wirtschaftens und entwickeln neue Ideen im Dienst von Mensch und Umwelt.

Die Diversifizierung unserer Arbeitswelt schreitet mehr und mehr voran. Deshalb brauchen wir ein Recht auf mobiles Arbeiten, das der Vielfalt der Arbeitsweisen und der Arbeitsorte gerecht wird und rechtliche und soziale Sicherheit für die Arbeitnehmer*innen schafft.

Verdeckte Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger durch finanzstarke Konzerne und Interessengruppen gefährdet demokratische Entscheidungsprozesse. Wir brauchen mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit, ein umfangreiches Lobbyregister, den legislativen Fußabdruck und die detaillierte Offenlegung aller Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten.

Für eine lebendige Demokratie!

Eine lebendige Demokratie bietet den Bürger*innen Möglichkeiten zur Partizipation und Gestaltung. Deshalb ist mir die Absenkung des Wahlalters und die Einrichtung von Bürger*innenräten auf Bundesebene ein besonderes Anliegen. 

Mit diesen Themen und Schwerpunkten möchte ich euch, und damit Schleswig-Holstein, im nächsten Bundestag vertreten und bitte um eure Unterstützung, euer Vertrauen und eure Stimme!

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